Kannst du die Patrone anhand eines Bildes identifizieren?

Von: Jacqueline Samaroo
Bild: Test Hero Credit

Über dieses Quiz

Genauso wie im Laufe der Geschichte unzählige verschiedene Arten von Feuerwaffen entworfen und hergestellt wurden, gibt es auch eine beträchtliche Auswahl an Patronen. Erkennst du diese Munitionstypen anhand nur eines einzigen Bildes? Bereite dich auf den Einsatz vor, Kamerad und lass es uns herausfinden!

Die 9 mm Luger, auch bekannt als 9 × 19mm Parabellum, gilt als eine der beliebtesten Patronen der Welt für Handfeuerwaffen- und Maschinenpistolen. Zudem wird die 9 mm Luger auch von weit mehr als 60% aller Polizisten in den Vereinigten Staaten eingesetzt.

Ursprünglich wurde der Munitionstyp .45 ACP im Jahr 1905 entworfen, also vor mehr als 100 Jahren, und von John Browning für den Einsatz mit seiner halbautomatischen Colt Prototyp-Pistole entwickelt. Während die .45 ACP heute in den Vereinigten Staaten noch viel Verwendung findet, hat die zunehmende Popularität der 9 mm Luger ihre Dominanz in Frage gestellt.

Die Büchsenpatrone 204 Ruger ist ein Munitionstyp, der im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Ruger und Hornady entworfen und entwickelt wurde. Diese Patrone wird seit über einem Jahrzehnt produziert, seit 2004 bis heute. Insgesamt hat sich die Patrone nicht nur als sehr effektiv, sondern auch als sehr effizient erwiesen.

Die .40 S&W wurde 1990 zunächst primär als Munition für Polizeibeamte konzipiert und entwickelt. Die Patrone wurde eigentlich mit der Absicht entworfen, die Leistung der 10 mm Auto zu duplizieren - eine Patrone, die generell vom FBI verwendet wird.

Die .380 ACP ist eine randlose Pistolenpatrone mit Ausziehrille, die vor über 100 Jahren, nämlich im Jahre 1908, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Obwohl merklich größere Kugeln populärer geworden sind, haben Waffen, die die .380 ACP verwenden, immer noch einen gewissen Nutzen, da Pistolen aufgrund ihrer geringen Größe leichter zu verbergen und zu tragen sind.

Die 7.62 NATO (7.62 x 51 mm NATO) und die kommerzielle 308 Winchester sind Munitionstypen, die derart ähnlich sind, dass die jeweiligen Patronen bei beiden Gewehren verwendet werden können. Bei diesen Kugeln handelt es sich um randlose Patronen mit Flaschenhals, die in Gewehren und mittleren Maschinengewehren weltweit verwendet werden.

Ursprünglich in der Sowjetunion entworfen, ist die 7.62 x 39mm (auch bekannt als Kurzpatrone M 43) ein randloses und eng anliegendes Geschoss, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde. Obwohl dieser Munitionstyp vermehrt im Osten benutzt wurde, haben auch viele Zivilisten diese Mittelpatrone verwendet.

Die .357 Magnum ein Revolverpatrone, die 1934 entworfen und zur allgemeinen Verwendung im Jahr 1935 eingeführt wurde. Sie erhält seinen Namen aufgrund des .357-Zoll-Geschossdurchmessers. Dieser Munitionstyp zeichnet sich als großartige Patrone für die Selbstverteidigung und Jagd aus, auch bei größeren Wildtieren.

Die .410 bore ist eine Art Schrotpatrone, die häufig irrtümlicherweise als 410 Gauge bezeichnet wird - und das sogar von erfahrenen Waffenbesitzern. Genau genommen gilt die .410 als Schrotpatrone mit dem zweitkleinsten Kaliber, das kommerziell erhältlich ist.

Die .38 S&W Special ist eine von Smith & Wesson entworfene Zentralfeuerpatrone mit Randhülse, die in erster Linie für Revolver verwendet werden sollte; dieses Projektil wurde jedoch auch oft im Einklang mit einigen Karabinern und halbautomatischen Pistolen benutzt. Von den 1920er Jahren bis in die 1990er Jahre war die .38 S&W Special der Standard-Service-Munitionstyp für die meisten US-Polizeireviere.

Die .22 Hornet (auch bekannt als 5,6 × 35 mmR) ist eine Zentralfeuerpatrone, die seit ihrer Einführung in den 1930er Jahren eingesetzt wird. Diese Patrone wurde im Laufe der Jahre vor allem für Survival- und Jagdzwecke, aber auch für Wettkämpfe genutzt.

Die Ziffern "06" in der Bezeichnung dieser Patrone bezieht sich auf das Jahr, in dem sie in den allgemeinen Dienst gestellt wurde - und zwar 1906. Kurz darauf wurde die 30-06 Springfield standardisiert und bis in die 1980er Jahre hinein stark genutzt. Auch heute noch findet der Munitionstyp breite Verwendung, vor allem beim Einsatz mit Sportwaffen.

Die .44 Magnum wurde ursprünglich in den 1950er Jahren entworfen und produziert, sie hat einen großen Kaliber und war zunächst für die Verwendung mit Revolvern gedacht. Doch kurz nach der Einführung wurde die .44 Magnum auch für den Einsatz mit Gewehren und Karabinern benutzt.

Die 30-30 Winchester ist ein Geschoss, das 1985 entworfen und produziert wurde, um hauptsächlich mit dem Unterhebelrepetierer Winchester Model 1984 verwendet zu werden. Diese Patrone zeichnet sich dadurch aus, dass sie die erste kleinkalibrige, sportliche Gewehrpatrone mit rauchfreiem Pulver ist, die in den Vereinigten Staaten entwickelt wurde.

Die 7.62 x 54R ist auch allgemein bekannt als der 7.62 mm Russian, aber das "R" wurde offiziell in der Bezeichnung angegeben und bedeutet "rimmed" (mit Rand). Dieser Munitionstyp wurde 1891 vom Russischen Zarenreich entworfen und entwickelt und ist bekannt dafür, weltweit die längste Lebensdauer aller militärischen Patronen zu haben.

Die 50 Black Powder, auch bekannt als .50-140 Sharps, ist eine Schwarzpulver-Gewehrpatrone, die 1884 als Munition für die Jagd auf Hochwildarten entworfen und eingeführt wurde. Ihre Gesamtlänge beträgt 100 mm (3,95 Zoll) und sie gilt weitgehend als veraltetes Geschoss.

Die 270 Winchester (auch bekannt als 6,8 x 64mm) wurde 1923 entworfen und 1925 der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ist eine Gewehrkugel, die anfangs nicht besonders erfolgreich war. Allerdings lebte nach dem Zweiten Weltkrieg die Popularität dieser Patrone wieder auf.

Obwohl sie gemeinhin als .45 Long Colt (oder .45 LC) bezeichnet wird, ist die korrekte Nomenklatur dieser Patrone schlicht und einfach .45 Colt. Mit dem Wort "Long" wurde versucht, diesen Munitionstyp von der .45 ACP und der .45 Schofield unterscheidbar zu machen.

Die 243 Winchester eine sehr beliebte Gewehrpatrone für Jagd- und Sportzwecke und wurde im Jahr 1955 entworfen und produziert. Ursprünglich sollte sie zum Schießen von Schädlingen benutzt werden. Diese Kugel kann aber auch für große Tiere wie Wildschweine, Hirsche, Kojoten und andere verwendet werden.

Wenn man die Menge der verkauften Einheiten berücksichtigt, ist die .22 Long Rifle (gemeinhin als 22 LR bezeichnet) tatsächlich der am weitesten verbreitete Munitionstyp der Welt. Diese Patrone kann von diversen Pistolen, Gewehren, Maschinenpistolen und Revolvern verwendet werden.

Die 7 mm Remington Magnum ist eine Gewehrkugel die zur Magnum Familie gehört und im Jahr 1963 entworfen und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Zum Zeitpunkt der Einführung dieses Munitionstyps wurde auch die Remington Model 700 Kipplaufbüchse auf den Markt gebracht.

Obwohl 16 Gauge Patronen und die dazugehörige 16-Gauge Schrotflinte seit Jahrzehnten an Popularität verloren haben, gibt es auf dem Markt immer noch eine spürbar engagierte Anhängerschaft und Präsenz. 16 Gauge Patronen werden oft als eine Art "Alleskönner" angesehen.

Obwohl Schrotflintenpatronen in mehreren verschiedenen Kalibern zu haben sind, ist die 12 Gauge bei weitem die beliebteste Patrone ihrer Art. Im Vergleich zur gleichfalls beliebten 20 Gauge, hat eine 12 Gauge eine höhere Leistung, aber auch mehr Rückstoß.

Auch bekannt als .300 ACC Blackout (oder 300 BLK), ist die 300 Blackout eine Gewehrpatrone, die von der Advanced Armament Corporation (AAC) in den Vereinigten Staaten entwickelt wurde. Dieser Munitionstyp wird hauptsächlich mit dem M4-Karabiner verwendet.

Die 20 Gauge ist eine Schrotpatrone, die hauptsächlich von Anfängerschützen für Schießübungen benutzt wird. Dieses Geschoss ist auch wirksam bei der Jagd auf Kleinwild und Vogelarten wie Truthahn, Moorhuhn und Wachtel.

Die 17 HMR ist eine Randfeuerpatrone und wurde im Jahr 2002 von der Munitionsfirma Hornady entworfen und entwickelt, zudem ist sie auch heute noch im Einsatz. Das Geschoss ist auch als 17 Hornady Magnum Rimfire bekannt und stammt direkt von der 22 Magnum ab.

Die .22 WMR ist unter eine ganze Reihe von Namen bekannt: .22 Winchester Magnum Rimfire, .22 Mag, .22 MRF, .22 WMR und .22 Magnum. Dieser Munitionstyp wurde 1959 von Winchester entworfen und ein Jahr später - im Jahr 1960 - in Serie produziert.

Die 444 Marlin Unterhebel-Repetiererpatrone war dazu bestimmt, die Lücke zu füllen, die von der .45-70 hinterlassen wurde. Entwickelt wurde sie 1964 von den Firmen Marlin Firearms und Remington Arms. Die 444 Marlin ähnelt eigentlich stark einer 44er Magnum-Kugel, die schlicht verlängert wurde.

Die 8mm Mauser (auch bekannt als 7,92 × 57mm Mauser oder 8 x 57mm) ist eine Gewehrpatrone, die sich durch ihre randlose und eng anliegende Bauweise auszeichnet. Die 7,92 × 57mm Mauser wurde vom Deutschen Reich adoptiert und als Servicepatrone in beiden Weltkriegen eingesetzt.

Die 300 Winchester Magnum - auch bekannt als .300 Win Mag oder einfach 300WM - ist eine Gewehrpatrone die einen Gürtel und einen Flaschenhals aufweist. Die .300 Win Mag ist berühmt für ihre Genauigkeit und konnte in der Tat mehrere 1.000 Yard Wettbewerbe gewinnen.

Als die Sowjetunion einen Nachfolger für ihre langlebige und effektive AK-47/AKM brauchte, führten ihre kreativen Bemühungen im Jahr 1974 zur Entwicklung des AK-74 Sturmgewehrs (Kalaschnikow Automatik 74). Die 5,45 x 39mm wurde im selben Jahr eingeführt wie die Patrone, die für die Verwendung mit dem neuen Gewehr vorgesehen war.

Die .32 ACP - auch bekannt als .32auto - ist eine Patrone für Zentralfeuerpistolen mit zylindrische Hülse und Auszieherrille. Heutzutage wird dieser ursprünglich 1899 entwickelte Munitionstyp in den Vereinigten Staaten nur noch mäßig genutzt, da er für zeitgenössische verdeckt getragene Pistolen eingesetzt wird.

Die .25 ACP (auch bekannt als die 6,35 × 16mmSR) mit der Hülsenform Halbrand mit Ausziehrille wurde ursprünglich 1905 entwickelt. Die .25 ACP zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine der kleinsten Patronen für Zentralfeuerpistolen ist, die derzeit produziert werden.

Die .357 SIG ist eine Pistolenkugel, die 1994 von SIGARMS (deutsch-schweizerischer Waffenhersteller) in Zusammenarbeit mit Federal Cartridge (amerikanischer Munitionshersteller) 1994 entwickelte wurde. Die Patrone wird auch heute noch von mehreren Strafverfolgungsbehörden verwendet.

Die .38 S&W (technisch auch als 9 x 20mmR bezeichnet) war eine Revolverpatrone, die das Unternehmen Smith & Wesson 1876 herausbrachte und sie war für deren Kipplauf-Revolver 38 SA (Single Action) vorgesehen. Heute verwechseln viele, wegen der Namensähnlichkeit, die .38 S&W mit der der größeren und anders geformten .38 Smith & Wesson Special.

Die 5.56 NATO (vollständige Bezeichnung 5.56×45mm NATO) ist nicht gänzlich identisch mit der .223 Remington, lehnt sich aber deutlich an ihr an. Sie ist weltweit relativ populär und gilt als Standardgeschoss der NATO-Streitkräfte.

Die 45-70 Government - auch 45-70 - ist eine Gewehrpatrone, die für die Verwendung mit dem Springfield Modell 1873 entworfen und hergestellt wurde. Die 45-70 Government war nach dem Bürgerkrieg als Ersatz für die Regierungspatrone 45-70 gedacht.

Die 50 BMG (auch bekannt als 50 Browning Machine Gun und 12,7 × 99mm NATO) ist mit einer Länge von weit über 12 cm ein äußerst massives Geschoss. Dieser Gigant unter den Patronen wird seit 1921 sowohl bei Maschinengewehren als auch bei Gewehren eingesetzt.

Die .30 Carbine (auch technisch als 7.62 x 33mm bezeichnet) ist eine Gewehrpatrone, die in den 1940er Jahren zur Verwendung mit der M1 Carbine eingeführt wurde. Diese Patrone und ihr Partner, die M1 Carbine, wurden von den Vereinigten Staaten stark genutzt. Sie kam im Zweiten Weltkrieg, im Koreakrieg und im Vietnamkrieg zum Einsatz.

Die 9mm Makarov (auch bekannt als 9 × 18mm Makarov oder 9 × 18mm PM) ist eine Waffenpatrone sowjetischen Ursprungs, die hauptsächlich in Pistolen und Maschinenpistolen verwendet wird. Viele Historiker haben ihre Nutzung und Verbreitung im Osten mit dem Aufstieg der 9 mm Luger im Westen verglichen.

Die 303 British (auch als 7,7 × 56mmR bezeichnet) ist eine Gewehrkugel, die 1889 von den Briten entworfen und hergestellt wurde. Diese Gewehrpatrone war über 50 Jahre lang verbreitet im Einsatz, wobei sie von 1889 bis in die 1950er Jahre die Standard-Militärpatrone der Briten war.

Die 7.62 x 51mm NATO (offiziell manchmal auch 7.62 NATO) ist eine Gewehrpatrone, die in den 1950er Jahren als effizientes Standardgeschoss der NATO-Länder zur Verwendung mit Kleinwaffen entwickelt wurde. Es handelt sich um eine randlose Patrone mit Flaschenhals.

Die 338 Lapua (vollständiger Name 338 Lapua Magnum) ist in erster Linie eine Gewehrpatrone für Scharfschützen, die in den 1980er Jahren mit Blick auf hoher Kampfreichweite und großer Schadenswirkung entwickelt wurde. Die 338 Lapua wurde sowohl im Afghanistan-Krieg als auch im Irak-Krieg intensiv genutzt.

Die .300 Winchester Short Magnum (auch einfach nur als .300 WSM bezeichnet) ist eine Patrone, die für die Verwendung mit Zentralfeuergewehren entwickelt wurde. Diese Gewehrpatrone weist ein Flaschenhals-Design auf, das über eine randlose Hülse mit Ausziehrille verfügt.

Die ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammende 500 S&W (auch bekannt als 500 S&W Magnum und technisch als 12.7 × 41mm SR) ist eine randlose .50 Kaliber Revolvermunition, die hauptsächlich mit Faustfeuerwaffen bei der Jagd verwendet wird.

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